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Notbremse greift auch in Gelsenkirchen City

25. April 2021

Welche Geschäfte haben noch geöffnet? Welche Geschäfte haben geschlossen?


Seit dem 24. April gilt die bundesweite Notbremse, die ab einer Inzidenz von 100 weitreichende Maßnahmen vorsieht. Ab einer Inzidenz von 150 ist zusätzlich Termin-Shopping mit negativem Corona-Test nicht mehr erlaubt. 


Konkret bedeutet das für die folgenden 3 Geschäftstypen:


1) Lebensmittelgeschäfte:
Bis 100: Es gelten nur die Regeln der CoronaSchVO. Lebensmittelgeschäfte sind nach § 11 Abs.
1 geöffnet. Personenbegrenzung 1:10qm. Kein Termin. Kein Test.                                                                                                                      Über 100: Es gilt die Bundesnotbremse, soweit die CoronaSchVO nicht strenger ist. In Bezug auf
Lebensmittelgeschäfte ist aber die Bundesnotbremse strenger (§ 28b Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 Halbsatz 1
IfSG). Es gilt: Geöffnet. Personenbegrenzung 1:20qm. Kein Termin. Kein Test.                                                                                                    [Über 150: Keine Veränderung für Lebensmittelgeschäfte, da weder die Bundesnotbremse noch die
CoronaSchVO für Lebensmittelgeschäfte an diesen Inzidenzwert Veränderungen anknüpfen.]


2) Modegeschäfte:
Bis 100: Es gelten nur die Regeln der CoronaSchVO. Modegeschäfte sind nach § 11 Abs. 3 geöffnet.
Personenbegrenzung 1:40qm. Termin nötig. Kein Test.                                                                                              

Über 100: Es gilt die Bundesnotbremse, soweit die CoronaSchVO nicht strenger ist. In Bezug auf
Modegeschäfte ist aber die Bundesnotbremse strenger (§ 28b Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 Halbsatz 2
Buchstabe b IfSG). Es gilt: Geöffnet. Personenbegrenzung 1:40qm. Termin nötig. Test nötig.                                   
Über 150: Für Modegeschäfte sieht die Bundesnotbremse beim Überschreiten von 150 nochmals
eine Verschärfung vor (§ 28b Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 Halbsatz 2 Buchstabe b IfSG). Es gilt: Geschlossen.


3) Buchhandlungen:
Bis 100: Es gelten nur die Regeln der CoronaSchVO. Buchhandlungen sind nach § 11 Abs. 3 geöffnet.
Personenbegrenzung 1:40qm. Termin nötig. Kein Test.
                                                                                                    
Über 100: Es gilt die Bundesnotbremse, soweit die CoronaSchVO nicht strenger ist. In Bezug auf
Buchhandlungen ist (s.o.) die CoronaSchVO strenger, weil im Landesrecht die rechtlich zweifelhafte
Privilegierung nicht stattfindet. Die CoronaSchVO bleibt daher maßgeblich. Es gilt unverändert (denn
die CoronaSchVO knüpft an den Schwellenwert 100 keine Änderungen): Geöffnet.
Personenbegrenzung 1:40qm. Termin nötig. Kein Test.                                                                                                

[Über 150: Keine Veränderung für Buchhandlungen. Denn die Bundesnotbremse sieht für diese aus
ihrer Sicht privilegierten Geschäfte bei 150 keine Veränderung vor. Und ebenso sieht die für
Buchhandlungen strengere und also maßgebliche CoronaSchVO bei 150 keine Rechtsänderungen
vor.]


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